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Kurz beantwortet: Die Immobilienpreise in der Provinz Málaga haben im September einen neuen Rekord erreicht: 4.317 € pro m², 6,6 Prozent mehr als vor einem Jahr. Estepona legte um 17,1 Prozent zu, in Málaga Stadt und Fuengirola flacht der Anstieg dagegen ab. Gleichzeitig ist der Euribor auf 3,247 Prozent gestiegen. Hier die Zahlen und was sie für Käufer und Verkäufer bedeuten.
Die Angebotspreise in der Provinz Málaga haben im September einen neuen Höchststand erreicht: Laut dem Preisbericht von idealista lagen sie bei durchschnittlich 4.317 € pro m², 6,6 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Tabelle zeigt die wichtigsten Orte der Costa del Sol.
| Ort | Angebotspreis pro m² | zum Vorjahr |
|---|---|---|
| Provinz Málaga | 4.317 € | +6,6 % |
| Marbella | 5.967 € | +3,2 % |
| Benahavís | 5.602 € | +6,5 % |
| Estepona | 5.021 € | +17,1 % |
| Fuengirola | 4.452 € | +1,1 % |
| Torremolinos | 4.199 € | +7,1 % |
| Benalmádena | 4.188 € | +5,1 % |
| Málaga Stadt | 3.969 € | +4,1 % |
| Nerja | 3.964 € | +4,4 % |
| Mijas | 3.717 € | +8,5 % |
| Torre del Mar | 3.459 € | +10,8 % |
| Torrox | 3.190 € | +7,5 % |
Quelle: idealista, Angebotspreise für Wohnimmobilien im September 2026, veröffentlicht im Oktober 2026. Angebotspreise liegen in der Regel über den tatsächlich bezahlten Preisen.
Den größten Sprung an der Küste macht Estepona mit 17,1 Prozent in einem Jahr. Die Stadt profitiert von ihrer Altstadt, der neuen Promenade und den vielen Neubauten zwischen Estepona und Marbella. In Marbella selbst steigen die Preise auf hohem Niveau nur noch moderat um 3,2 Prozent, in Fuengirola um 1,1 Prozent.
Auffällig ist die Entwicklung abseits der bekannten Orte: In der Axarquía stiegen die Preise in Vélez-Málaga um 26,2 Prozent und in Torre del Mar um 10,8 Prozent, im Hinterland in Cómpeta um 24 Prozent und in Álora um 17 Prozent. Viele Käufer weichen in günstigere Orte aus, weil die bekannten Küstenorte für ihr Budget zu teuer geworden sind. Wer sich für diese Regionen interessiert, findet Angebote unter Finca kaufen in Andalusien.
In der Stadt Málaga verlangsamt sich das Wachstum deutlich. Im Januar lagen die Angebotspreise noch 12,5 Prozent über dem Vorjahr, im März 11,2 Prozent, im Juni 7,6 Prozent und im September nur noch 4,1 Prozent. Der Preis steht mit 3.969 € pro m² zwar auf Rekordhöhe, doch im August gab es zum ersten Mal seit Langem keinen Anstieg gegenüber dem Vormonat. Für Käufer bedeutet das mehr Verhandlungsspielraum als in den letzten Jahren.
Die Europäische Zentralbank hat ihren Einlagenzins 2026 zweimal angehoben, im Juni auf 2,25 Prozent und am 10. September auf 2,50 Prozent. Der Euribor für zwölf Monate, nach dem sich die meisten spanischen Hypotheken richten, lag im September im Monatsdurchschnitt bei 3,247 Prozent. Im August waren es noch 2,954 Prozent, vor einem Jahr 2,172 Prozent.
Die nächste Zinsentscheidung der EZB fällt am 29. Oktober. Nach den Markterwartungen gilt eine Pause als wahrscheinlich. Wer finanzieren möchte, sollte die Konditionen jetzt vergleichen und eher mit festen als mit variablen Zinsen rechnen. Mehr dazu unter Immobilienfinanzierung.
Die Costa del Sol bleibt international gefragt: In der Provinz Málaga kamen laut idealista im Sommer 27,1 Prozent der Suchanfragen aus dem Ausland, nur in Alicante und auf den Balearen war der Anteil höher. In Nerja und Frigiliana liegt er bei 50 bis 60 Prozent, in Cómpeta sogar über 60 Prozent. Die größte Gruppe in der Provinz sind die Briten, in der Stadt Málaga die Amerikaner. Deutsche, Niederländer und Skandinavier folgen.
Einen längerfristigen Blick auf Preise, Nachfrage und Prognosen finden Sie unter Immobilienmarkt Costa del Sol: Preise und Prognose. Den nächsten Marktbericht veröffentliche ich Ende November.
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Besichtigung anfragenFAQ
In der Provinz Málaga lagen die Angebotspreise im September 2026 bei durchschnittlich 4.317 € pro m². In Marbella waren es 5.967 €, in Estepona 5.021 €, in Fuengirola 4.452 € und in Mijas 3.717 € pro m².
Ja, aber langsamer und je nach Ort sehr unterschiedlich. Estepona legte in einem Jahr um 17,1 Prozent zu, Fuengirola nur um 1,1 Prozent. In Málaga Stadt fiel das Wachstum von 12,5 Prozent im Januar auf 4,1 Prozent im September.
Der Euribor für zwölf Monate lag im September 2026 im Durchschnitt bei 3,247 Prozent, nach 2,954 Prozent im August. Die EZB hat ihren Einlagenzins im September auf 2,50 Prozent angehoben.
Das hängt von Ort, Budget und Finanzierung ab. Wo die Preise kaum noch steigen, haben Käufer mehr Verhandlungsspielraum. Wer finanziert, sollte die steigenden Zinsen einplanen. Ich berate Sie gern persönlich.
Einmal im Monat. Der nächste Bericht erscheint Ende November 2026.
Stand 28. Oktober 2026. Alle Angaben ohne Gewähr, bitte vor einer Entscheidung aktuell prüfen. Dies ist keine Finanz-, Rechts- oder Steuerberatung.
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