Der Kauf einer Immobilie an der Costa del Sol ist für viele ein lang gehegter Traum. Doch der spanische Immobilienmarkt unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht von dem in Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Um eine sichere Investition zu tätigen, die nicht nur Freude bereitet, sondern auch wertstabil bleibt, ist eine fundierte Vorbereitung unumgänglich. Damit Sie den Überblick behalten, habe ich die 10 wichtigsten Aspekte zusammengefasst, die Sie auf Ihrem Weg zum Eigenheim unter der spanischen Sonne kennen müssen.
Ein häufiger Fehler ist die Kalkulation basierend auf dem reinen Kaufpreis. Tatsächlich sollten Käufer stets etwa 10–13 % des Preises für zusätzliche Kosten reservieren. Dazu zählen die Grunderwerbsteuer (ITP) bei Bestandsobjekten oder die Mehrwertsteuer (IVA) bei Neubauten, sowie Notarkosten, Grundbucheintragungen und Verwaltungskosten.
Die Número de Identidad de Extranjero (NIE) ist Ihr wichtigster Identifikator in Spanien. Sie ist nicht nur für den Kaufvertrag essenziell, sondern auch für die Eröffnung eines Bankkontos, die Anmeldung bei Versorgungsunternehmen und steuerliche Vorgänge. Kümmern Sie sich so früh wie möglich darum.
Zwar ist es theoretisch möglich, den Kauf über ein ausländisches Konto abzuwickeln, doch für das Leben an der Costa del Sol ist ein spanisches Konto unerlässlich. Es vereinfacht das Einrichten von Lastschriften für Strom, Wasser, Internet und die jährliche Grundsteuer erheblich.
Nach dem Kauf erwarten Sie jährliche Fixkosten. Dazu gehören die Grundsteuer (IBI), Müllgebühren, die Community-Gebühren (bei Apartments für Pool- und Gartenpflege) sowie die Gebäudeversicherung. Nicht zu vergessen: Als Nichtresidenter müssen Sie jährlich eine spezielle Einkommensteuer auf den Besitz der Immobilie entrichten.
Sie spielen mit dem Gedanken, die Immobilie touristisch zu vermieten? Vorsicht: Hier gelten strenge regionale Regeln. Je nach Gemeinde und Art der Immobilie benötigen Sie eine entsprechende Lizenz. Eine ungenehmigte Vermietung kann zu hohen Bußgeldern führen.
Der Ablauf ist klar strukturiert: Nach der Auswahl der Immobilie folgt der Reservierungsvertrag, gefolgt von einer juristischen Prüfung der Papiere. Danach wird der Kaufvertrag (Escritura) beim Notar unterzeichnet und die Immobilie offiziell im Grundbuch (Registro de la Propiedad) auf Ihren Namen eingetragen.
Auch wenn spanische Notare sehr genau arbeiten, ist ein unabhängiger Anwalt Ihre beste Absicherung. Er prüft, ob die Immobilie tatsächlich lastenfrei ist, ob alle Baugenehmigungen vorliegen und ob die Katasterdaten korrekt sind.
Die Costa del Sol ist vielfältig: Suchen Sie den Lifestyle von Marbella? Die Ruhe von Estepona? Die Natur von Mijas? Golf-Exklusivität in Benahavís? Oder die Infrastruktur in Fuengirola? Wir finden den Standort, der perfekt zu Ihren Wünschen passt.
Als internationaler Käufer haben Sie gute Chancen, von spanischen Banken eine Finanzierung zu erhalten. Die Konditionen sind solide, jedoch sind Einkommensnachweise und eine Bonitätsprüfung wie in Deutschland üblich.
Viele der attraktivsten Immobilien gelangen gar nicht erst auf öffentliche Plattformen. Durch mein tiefes Netzwerk in der Region erhalte ich oft Einblick in Objekte, bevor diese vermarktet werden. Das spart Ihnen wertvolle Zeit und bewahrt Sie vor "Besichtigungstourismus".
Ich stehe Ihnen für eine persönliche Beratung zur Verfügung.
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